Büro-Rückkehr-Check nach den Ferien: Jetzt die Beleuchtung für Herbst und Winter prüfen

Nach der Ferienzeit kommen wieder alle ins Büro zurück. Für Facility Management und Gebäudeverantwortliche ist das ein guter Zeitpunkt, nicht nur Technik, Räume und Arbeitsplätze organisatorisch zu prüfen. Auch die Beleuchtung sollte einen festen Platz auf der Checkliste haben – bevor Herbst und Winter die Tageslichtanteile im Arbeitsalltag spürbar reduzieren.

Dabei geht es nicht darum, einfach „mehr Licht“ zu installieren. Gute Arbeitsplatzbeleuchtung entsteht aus dem Zusammenspiel von Tageslicht, hochwertiger künstlicher Beleuchtung, Raum, Arbeitsplatzposition und tatsächlicher Nutzung.

Die Arbeitsstättenverordnung verlangt für Arbeitsräume möglichst ausreichendes Tageslicht und eine Sichtverbindung nach außen. Zudem müssen Arbeitsstätten eine angemessene künstliche Beleuchtung ermöglichen. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.4 konkretisiert die Anforderungen an Beleuchtung und Sichtverbindung.

Für die Praxis bedeutet das: Die Zeit nach den Ferien eignet sich für einen systematischen Licht-Check.

1. Funktioniert die vorhandene Beleuchtung überall zuverlässig? Defekte Leuchten, ausgefallene Lichtquellen oder unterschiedlich helle Bereiche fallen im Sommer mit viel Tageslicht weniger auf. Vor der dunkleren Jahreszeit sollte auch geprüft werden, ob in allen Bereichen die Beleuchtung vollständig und zuverlässig funktioniert.

2. Reicht die Beleuchtung an allen genutzten Arbeitsplätzen? Desksharing, Umzüge, neue Teamstrukturen oder zusätzliche Bildschirmarbeitsplätze können die Nutzung eines Raumes verändern. Eine Beleuchtung, die ursprünglich passend installiert wurde, muss deshalb nicht automatisch für jede neue Arbeitsplatzsituation geeignet sein.

3. Gibt es Blendung oder störende Reflexionen? Gerade an Bildschirmarbeitsplätzen sollte geprüft werden, ob Leuchten, Fenster oder helle Flächen störende Reflexionen auf Monitoren erzeugen. Auch direktes Blendlicht im Blickfeld kann ein Hinweis darauf sein, dass Positionierung oder Lichtverteilung angepasst werden sollten.

4. Wird vorhandenes Tageslicht sinnvoll genutzt? Fensterflächen, Verschattung und Arbeitsplatzpositionen beeinflussen die Tageslichtnutzung. Tageslicht sollte nicht durch dauerhaft geschlossene Verschattung oder ungünstige Möblierung unnötig reduziert werden. Gleichzeitig muss der Tageslichteinfall regulierbar bleiben, um  Blendungen auszuschließen.

5. Sind dunkle Raumzonen oder starke Helligkeitsunterschiede entstanden? Besonders in größeren Büros, Randzonen und innenliegenden Bereichen können Unterschiede zwischen hellen und dunklen Flächen auffallen. Eine ergänzende Arbeitsplatz-, Zonen- oder Raumbeleuchtung kann sinnvoller sein als eine pauschale Erhöhung der gesamten Beleuchtung.

6. Passen Helligkeit und Lichtqualität zu den Bildschirmarbeitsplätzen? Für Unternehmen lohnt sich ein Blick auf mehr als die reine Helligkeit. Blendungsbegrenzung, Flimmerverhalten, Farbwiedergabe und Lichtverteilung gehören ebenfalls zu den relevanten Qualitätsmerkmalen einer guten Arbeitsplatzbeleuchtung.

7. Muss wirklich das ganze Büro umgerüstet werden? Nicht zwingend. Häufig ist ein schrittweises Vorgehen sinnvoll: problematische Arbeitsplätze identifizieren, eine passende Lösung testen und anschließend entscheiden, ob eine Einzelplatz-, Zonen- oder Raumlösung erforderlich ist.

Der Einsatz von Vollspektrumlicht sollte dabei unbedingt mit in Erwägung gezogen werden, wenn Unternehmen ihre künstliche Beleuchtung gezielt verbessern möchten. Entscheidend bleibt jedoch die konkrete Anwendung. Eine hochwertige Leuchte ersetzt weder Tageslicht noch eine sorgfältige Planung von Raum, Arbeitsplatz und Lichtverteilung.

„Gerade nach der Ferienzeit lohnt es sich, die Büros nicht nur technisch, sondern auch aus Sicht der tatsächlichen Nutzung anzuschauen“, sagt Michael Grassegger von natur-nah.de. „Im Herbst werden Schwächen der Beleuchtung oft deutlicher sichtbar. Wer vorher prüft, kann gezielter reagieren, statt erst dann nachzubessern, wenn einzelne Arbeitsplätze als zu dunkel oder unangenehm wahrgenommen werden.“ Für Facility Management und Gebäudeverantwortliche ist der Rückkehr-Check deshalb vor allem eines: ein niedrigschwelliger Anlass, die vorhandene Beleuchtung mit der heutigen Nutzung des Büros abzugleichen.“

natur-nah.de ist seit 1999 auf sonnennahes Vollspektrumlicht spezialisiert. Seit 2025 haben wir uns auf gesundheitsfördernde Beleuchtung für Büros, Verwaltungen und Praxen fokussiert. Wir liefern Vollspektrum LED in den unterschiedlichsten Bauformen: Leuchtmittel, Tisch- und Deckenleuchten, Bürostehleuchten und auch LED-Panel. Die meisten Produkte werden speziell für uns nach unseren Vorgaben hergestellt. Um die Qualität zu sichern, werden diese Produkte bei jeder Lieferung im Lichtlabor überprüft.

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