Der Schlu?ssel sind Metadaten

Metadaten statt Datenzentralisierung: x1F erklärt, wie Banken und Versicherer KI-Agenten erfolgreich einsetzen.

Bei der Einfu?hrung von KI-Agenten in Finanzinstituten kommt es nicht auf die zentrale Zusammenfu?hrung aller Daten an – entscheidend sind die Metadaten. Das betont Thomas Ertl, Head of Data Management beim Technologieunternehmen x1F, in einer aktuellen Einschätzung zur KI-Reife im Finanzsektor. Während viele Banken und Versicherer erste KI-Anwendungen erfolgreich im Einsatz haben, stehen sie beim Schritt zu eigenständig arbeitenden KI-Agenten noch am Anfang.

„Entscheidend sind die Metadaten – das Wissen daru?ber, welche Informationen wo liegen und wie die Systeme zusammenspielen“, erklärt Thomas Ertl. „So lassen sich KI-Agenten u?ber Systemgrenzen hinweg orchestrieren, ohne alle Daten zentral zusammenzufu?hren.“ Damit widerspricht er der verbreiteten Annahme, fu?r den Einsatz autonomer KI-Agenten mu?sse zunächst eine vollständige Datenzentralisierung erfolgen.

KI-Anwendungen mit nachgewiesenem Nutzen

Zahlreiche Finanzinstitute nutzen bereits große Sprachmodelle als interne Wissenssysteme, die Zeit bei der Suche und Dokumentenauswertung sparen. Im Bankensektor kommen KI-gestu?tzte Kreditentscheidungen zum Einsatz, Versicherer setzen KI in Vertrieb, Underwriting und Schadenbearbeitung ein. Der Trend bewegt sich dabei zunehmend in Richtung offensiver KI-Anwendungen, bei denen Systeme nicht mehr nur reagieren, sondern aktiv Prozesse anstoßen und mit anderen Systemen interagieren.

Technologieoffene Architektur als Voraussetzung

Fu?r den systemu?bergreifenden Einsatz von KI-Agenten reichen die Lösungen einzelner Softwareanbieter allein nicht aus, so Ertl. Jeder Anbieter operiere zunächst innerhalb seines eigenen technologischen Ökosystems, während Unternehmensprozesse u?ber mehrere Systeme verlaufen. Notwendig sei daher eine technologieoffene Ebene, die Agenten verschiedener Anbieter zusammenfu?hrt.

Regulierung und Governance von Beginn an einplanen

Mit zunehmender Autonomie von KI-Systemen wachsen auch die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Governance und Cybersicherheit. Gegenu?ber Aufsichtsbehörden mu?sse transparent sein, wie Entscheidungen zustande kommen. Fehlende Kontrolle könne daru?ber hinaus zum Reputationsrisiko werden.

Empfehlung: Jetzt mit beherrschbaren Anwendungsfällen starten

Instituten, die den nächsten Entwicklungsschritt angehen wollen, empfiehlt Ertl, nicht auf eine vollständige KI-Infrastruktur zu warten, sondern mit klar definierten, beherrschbaren Anwendungsfällen zu beginnen. Er geht davon aus, dass 2026 fu?r viele Institute das Jahr der Konzeptnachweise sein wird und 2027 die Priorisierung und Skalierung erfolgreicher Anwendungen folgt. Dabei du?rfe das Change Management nicht unterschätzt werden: Wenn sich Rollen durch KI verändern oder Aufgaben neu zugeschnitten werden, mu?sse dieser Wandel aktiv begleitet werden.

Über x1F

x1F ist ein fu?hrender Anbieter integrierter Lösungen mit besonderem Fokus auf die Financial Services Industry. Das Portfolio reicht von wirkungsvollen End-to-End-Prozessen bis hin zur digitalen Transformation und dem Betrieb als Managed Services.

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