Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt schützen

Zu den aktuellen Feststellungen der EU-Kommission zu TikTok: Kinder und Jugendliche müssen im digitalen Raum besser geschützt werden. Jetzt gilt es, Alterskontrollen, sichere Jugendversionen von Plattformen und wirksame Regeln zügig umzusetzen.

Jasmina Hostert, jugend -und familienpolitische Sprecherin:

„Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf eine sichere digitale Umgebung. Wenn soziale Plattformen gezielt auf maximale Verweildauer setzen, manipulative Algorithmen einsetzen oder Minderjährige mit Risiken konfrontieren, die sie nicht einschätzen können, dann ist politisches Handeln dringend geboten.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat bereits konkrete Vorschläge vorgelegt: ein Mindestalter von 14 Jahren, verlässliche Alterskontrollen und geschützte Jugendversionen von Plattformen ohne endloses Scrollen und manipulative Mechanismen. Mittlerweile liegen auch Vorschläge des Koalitionspartners auf dem Tisch. Das zeigt: Es gibt eine breite Grundlage für gemeinsame Lösungen.

Jetzt brauchen wir vor allem mehr Geschwindigkeit bei der Umsetzung. Um den Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum konsequent zu stärken, müssen europäische und nationale Regelungen wirksam ineinandergreifen. Kinder und Jugendliche brauchen Schutz statt Profitinteressen. Es ist höchste Zeit, dass wir die digitale Welt an ihren Bedürfnissen ausrichten. Genug diskutiert, jetzt muss gehandelt werden.“

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