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Artprice: Das “Caravaggio-Gemälde aus Toulouse” stiehlt sich aus der öffentlichen Versteigerung





Die Versteigerung war für Donnerstag, den
27. Juni um 18h00 Uhr MESZ vorgesehen. Gemäß Geschäftsordnung musste
sich jeder Bieter “ohne Ausnahme, mindestens 15 Tage vor der
Versteigerung eintragen”. Thierry Ehrmann erklärt, was das genau
bedeutet, nämlich, dass die Verkäufer die Namen aller Bieter
mindestens seit dem 13. Juni kannten. Es fehlte nur noch der
Meistbietende auf der Anzeigetafel. Alea jacta est.

Plötzlich kommt – 48 Stunden vor der öffentlichen Versteigerung
die große Überraschung – der Termin wird abgesagt. Es kommt
schließlich zu einem freihändigen Verkauf. Die offizielle Meldung
lautet wie folgt: “Ein Angebot, dass man den Eigentümern des Gemäldes
nicht vorenthalten konnte.” Die Stellungnahme ist knapp: “Die
Tatsache, dass dieses Angebot von einem Sammler kam, der ein
bedeutendes Museum unterstützt, überzeugte die Verkäufer.”

Für die Verkäufer, den Sachverständigen Eric Turquin und den
unabhängigen Auktionator Marc Labarbe war das Geschäft sehr
wahrscheinlich zufriedenstellend. Die Summe – die nicht bekannt
gegeben wurde – soll beweisen, dass es sich tatsächlich um einen
echten Caravaggio handelt und der Käufer – anonym aber ein Freund der
bedeutendsten Museen – sich darum bemühen, dass das Gemälde bald in
einer der schönsten Kunsteinrichtungen der Welt zu sehen sein wird.

Allerdings kann das irgendein Museum der Welt sein, außer der
Louvre, der dem Gemälde den Rücken gekehrt hatte. “Eine Haltung, mit
der ich mich nicht leicht abfinden konnte”, wie Eric Turquin der
französischen Zeitschrift Le Point anvertraute. Tatsächlich kann man
in der offiziellen Pressemeldung lesen: “[Das Gemälde], dass von
einem ausländischen Kunstsammler gekauft wurde, wird Frankreich
verlassen.” Der Bestimmungsort des Gemäldes war – nach dem
Verkaufspreis – zweifelsohne die zweitgrößte Sorge der Verkäufer.
Denn andernfalls hätte man sicherlich direkt eine Übereinkunft mit
einem bedeutenden Museum geschlossen.

Aus der Sicht der Verkäufer, ist die Transaktion ein absoluter
Erfolg. Hinsichtlich der Transparenz ist es wohl eher eine
urplötzliche Veränderung der Lage. Die Verkäufer versprachen eine
“authentische” Versteigerung, eine 100 % öffentliche Auktion, ohne
Mindestpreise, mit Direktübertragung im Internet, um eine direkte
Mitververfolgung der Vergabe zu ermöglichen. Der Vergabepreis dürfte
es dem Markt erlauben, sich zur die Echtheit des Gemäldes zu äußern.
Doch der Vorhang fiel, noch ehe er aufgegangen war, und die
Versteigerungssumme wird für immer ein Geheimnis bleiben.

Am Letzten Montag, den 17. Juni, kündigte Sotheby–s seinen Rückzug
aus dem öffentlichen Markt an. Eine Woche später entzieht sich das
meist erwartete Werk des Jahres der öffentlichen Versteigerung. In
einem wie dem anderen Fall beobachtet Artprice, dass der Kunstmarkt
auf der Suche nach mehr Diskretion ist.

Eric Turquin bedankt sich im Versteigerungskatalog übrigens eigens
für die Diskretion seiner Mitarbeiter: “Mein Dank geht an meine
Kollegen, die Sachverständigen, an die Restauratoren,
Kunstrahmenhersteller, Bankiers, Versicherer, Fotografen,
Transportunternehmen usw., die das Berufsgeheimnis auf
gewissenhafteste Weise gewahrt und uns die Arbeit in einer gelassenen
Atmosphäre ermöglicht haben.”

Nach fünf Jahren harter Arbeit, viel Forschung und
Entschlossenheit wird “dieses Gemälde in die Sammlung eines der
schönsten Museen der Welt eingehen. Damit ist für mich das Hauptziel
erreicht”, fasst Eric Turquin zusammen.

Artprice verspricht, den Werdegang dieses bedeutenden Kunstwerks
genauestens zu verfolgen – das nun – genau genommen nicht mehr als
das “Caravaggio-Gemälde aus Toulouse” bezeichnet werden kann;
Artprice wird so viel Licht wie möglich in diesen – nur wenige
Stunden vor einer Versteigerung, die als ein historisches Ereignis
galt – erfolgten Freiverkauf bringen wie nur möglich. Dieser Vorfall
bestätigt einmal mehr die Bedeutung der Arbeit von Artprice, für mehr
Transparenz auf dem Kunstmarkt zu sorgen.

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Zum Thema Artron:

Artron und Artprice, die seit 2009 Geschäftspartner sind, haben im
Oktober 2018 – im Rahmen der Initiative “One Belt One Road” (OBOR) /
“Belt and Road Initiative” (BRI), die 2013 gegründet und in Europa
als “Neue Seidenstrasse” bekannt ist – eine historische Übereinkunft
über eine “neue Kunst-Seidenstrasse” geschlossen.

Artprice verfügt – dank seiner treuen, im Jahr 1993 gegründeten
und von ihrem Gründer, Herrn Wan Jieu geführten Partnerinstitution
Artron Art Group (Artron), dem größten Buchdruckunternehmen im
Bereich der Veröffentlichung von Kunstbüchern (mehr als 60 000 Bücher
und Kataloge für Versteigerungen und 300 Millionen herausgegebene
Bücher pro Jahr) – über eine weltweite Marktpräsenz, die auch China
einschließt.

Artron.Net ist die angesehenste Marke im Bereich der chinesischen
Kunst. Artron.Net verfügt über mehr als 3 Millionen professionelle
Mitglieder des Kunstmarktes und durchschnittlich 15 Millionen
Besucher pro Tag; damit ist Artron. Net die bedeutendste Website auf
dem weltweiten Kunstmarkt.

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Artprice ist gelistet auf Eurolist by Euronext Paris, SRD long
only und Euroclear: 7478 – Bloomberg: PRC – Reuters: ARTF.

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Artprice wurde 1997 von Thierry Ehrmann gegründet, der heute der
Vorstandsvorsitzende ist. Artprice lässt sich selbständig von der
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Historikern.

Artprice erweitert unablässig seine Datenbank mit den Daten von
6300 Auktionshäusern und veröffentlicht für die wichtigsten Agenturen
und 7200 Pressetitel in der ganzen Welt permanent zu Markttendenzen
auf dem Kunstmarkt. Artprice stellt seinen 4,5 Millionen Mitgliedern
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Absatz 2 und 3 von Artikel L 321.3 des Handelsgesetzbuchs).

Artprice wurde im November 2018 zum zweiten Mal von der BPI
zertifiziert und entwickelt ein eigenes Blockchain Projekt für den
Kunstmarkt.

Der im März 2019 von Artprice veröffentlichte Jahresbericht des
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https://fr.artprice.com/artprice-reports/le-marche-de-lart-en-2018

Der Jahresbereicht 2018 für zeitgenössische Kunst von Artprice:

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Erstellt von an Jul 1 2019. geschrieben in Banken. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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