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Digitalisierung der Finanzen auf dem Vormarsch: KfW unterstützt Indonesien mit 200 Mio. EUR





– Verbesserter Zugang zu Finanzdienstleistungen für indonesische Unternehmen, Privatpersonen und den ländlichen Raum
– Abfederung der Folgen der Corona-Pandemie
– Innovative Lösungen finden: Einrichtung eines Innovation Lab

Frankfurt am Main (ots) – Die KfW fördert die Digitalisierung in der Finanzwirtschaft in Indonesien im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit einem Förderkredit in Höhe von 200 Mio. EUR. Im Rahmen des „Promoting Innovative Financial Inclusion Programm“ (PIFIP) erhalten kleinste, kleine und mittlere Unternehmen sowie weite Teile der ländlichen Bevölkerung mittels des Einsatzes von strukturbildenden Reformmaßnahmen verbesserten Zugang zu Finanzdienstleistungen. Maßnahmen sind unter anderem die Einführung eines elektronischen Identifikationssystems (e-KYC) zur Eröffnung eines Bankkontos, die digitale Durchführung von Überweisungen und der Bonitätsprüfung sowie Geldwäscheprävention und Verbraucherschutz.

„Die Unterstützung von Reformen im indonesischen Finanzsektor ist für die Weiterentwicklung von eigenen, indonesischen Lösungsansätzen für die nationale Herausforderung der Digitalisierung des Landes von großer Bedeutung. Sie eröffnet die Möglichkeit für kleine und mittlere Unternehmen, einfacher auf Kredite zurückzugreifen und ihr Geschäft auszubauen. Das wird das Wachstum fördern, Arbeitsplätze schaffen und damit auch die Folgen der Covid-19 Pandemie abfedern. Wir unterstützen Indonesien deshalb dabei, den eingeschlagenen Digitalisierungspfad auszubauen“, sagt Dr. Günther Bräunig, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem verbesserten Zugang zu Finanzdienstleistungen für junge Menschen und die weibliche Bevölkerung, von denen bisher nur 2 % beziehungsweise 18 % auf Kredite des regulären Finanzmarkts zugreifen können. Sie sind zudem besonders stark durch die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie betroffen. Weiter ermöglicht die Digitalisierung eine bessere Aufsicht über die Risiken der Banken sowie einen effektiveren Verbraucherschutz im Sinne der Vermeidung einer Verschuldung der Privathaushalte.

Weiter ist die Etablierung eines Innovation Lab geplant, das über landesweite Wettbewerbe Anreize für FinTech StartUps, Hochschulen etc. schaffen soll, innovative Lösungen zu entwickeln. Auch die Asian Development Bank (ADB) finanziert den indonesischen Reformansatz in dieser ersten Phase mit rund 500 Mio. USD und ist größter Finanzier von PFIP.

Weitere Informationen zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank finden Sie unter: www.kfw-entwicklungsbank.de

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: charis.poethig@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an Mrz 9 2021. geschrieben in Banken. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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