– Neuzusagen steigen um 36 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro
– Starker Zuwachs an Mittelstandsförderung für Innovation, Klima, und Umwelt um 44 Prozent
– Weiterhin hohe Nachfrage privater Kunden nach Bundesförderung effizienter Gebäude einschließlich Heizungsförderung
– KfW verstetigt eigenen Förderbeitrag mit 120 Millionen Euro
– Anstieg Ökonomisches Ergebnis um 50 Prozent auf 594 Millionen Euro – Konzernergebnis bei 380 Millionen Euro
– Stefan Wintels: „Die KfW nutzt deutlich über Vorjahr ihre finanzielle Stabilität, um Kunden zu unterstützen, Wachstum zu fördern und nachhaltigen Wandel voranzubringen“
Die KfW Bankengruppe ist sehr gut ins neue Jahr gestartet und sagte im ersten Quartal Finanzierungen in Höhe von 24,1 Milliarden Euro zu (01-03/2025: 17,7 Milliarden Euro). Trotz der anhaltend anspruchsvollen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wächst das Neugeschäft um rund 36 Prozent. Dies zeigte sich insbesondere in der inländischen Förderung in Höhe von 17,1 Milliarden Euro(01-03/2025: 12,5 Milliarden Euro):
Im Inland belebte sich die Nachfrage im Segment Mittelstand, vor allem für Innovations-, Umwelt- und Klimavorhaben (4,9 Milliarden Euro gegenüber 3,4 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum).
Aufgrund des positiven Marktumfelds und attraktiver Konditionen stieg die Nachfrage im Programm „Erneuerbare Energien – Standard“ auf 3,4 Milliarden Euro (01-03/2025: 2,0 Milliarden Euro). Zudem waren die Programme für private Kunden sehr stark gefragt. Der Fokus lag auf der energieeffizienten Gebäudeförderung einschließlich der Heizungsförderung. Auch bei KfW Capital vervielfachten sich die Zusagen der Fondsinvestments auf 150 Millionen Euro (01-03/2025: 41 Millionen Euro).
„Die anhaltend starke Nachfrage nach KfW-Förderungen zeigt: Unternehmen und private Kunden investieren selbst in einem fordernden wirtschaftlichen Umfeld zukunftsgerichtet. Das ist ein positives Signal für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung in Deutschland“, sagte Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW.
Das Neugeschäft in der Export- und Projektfinanzierung verzeichnete mit 5,0 Milliarden Euro ebenso einen Anstieg (01-03/2025: 4,5 Milliarden Euro). Ursächlich dafür sind große Einzelgeschäfte, die sich nicht gleichmäßig über das Jahr verteilen. Die KfW Entwicklungsbank erzielte einen deutlichen Anstieg auf 1,8 Milliarden Euro (01-03/2025: 0,5 Milliarden Euro) und übertraf damit das Vorjahresniveau um mehr als das Dreifache. Dieser Zuwachs ist vor allem auf einige großvolumige Zusagen zurückzuführen. Ein Großteil dieser Zusagen besteht aus KfW-Eigenmitteln. Deutsche und europäische Wirtschaftsinteressen sind stärker in den Fokus gerückt. Die DEG zeigte mit Zusagen von 0,2 Milliarden Euro eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (01-03/2025: 0,1 Milliarden Euro).
Im ersten Quartal erzielte der KfW-Konzern ein Ökonomisches Ergebnis (Konzerngewinn vor IFRS-Effekten, Förderaufwand und Steuern) in Höhe von 594 Millionen Euro, das damit rund 50 Prozent über dem Wert des Vorjahres von 385 Millionen Euro lag. Dies ermöglichte der KfW, im Fördergeschäft 120 Millionen Euro (01-03/2025: 115 Millionen Euro) eigene Mittel einzusetzen, um die Konditionen ihrer Förderung zu verbessern. Schwerpunkte lagen in der Förderung von Gründung und Unternehmensinvestitionen, Innovation sowie Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Der Konzerngewinn belief sich auf 380 Millionen Euro und übertraf damit das Vorjahr signifikant (01-03/2025: 117 Millionen Euro).
„Unser ökonomisches Ergebnis belegt die stabile Ertragskraft der KfW. Sie versetzt uns in die Lage, Unternehmen, Kommunen und Privathaushalte gezielt zu unterstützen – gerade in Zeiten besonderer Herausforderungen“, sagte Wintels. Das operative Ergebnis (Betriebsergebnis vor Bewertungen) vor Förderaufwand lag mit 525 Millionen Euro deutlich über dem bereits hohen Niveau des Vorjahreszeitraums (01-03/2025: 432 Millionen Euro). Diese Entwicklung ist auf die weiterhin starke Performance der operativen Erträge zurückzuführen, die sich auf 923 Millionen Euro beliefen (01-03/2025: 831 Millionen Euro). Der Zinsüberschuss (vor Förderaufwand), der unverändert die wesentliche Ertragsquelle des Konzerns darstellt, übertraf mit 747 Millionen Euro den Vorjahreswert von 658 Millionen Euro deutlich. Das Provisionsergebnis (vor Förderaufwand) erreichte mit 176 Millionen Euro das Niveau des Vorjahres (01-03/2025: 173 Millionen Euro). Der Verwaltungsaufwand (vor Förderaufwand) blieb mit 398 Millionen Euro erfreulicherweise stabil auf Vorjahresniveau (01-03/2025: 399 Millionen Euro).
Das Bewertungsergebnis war geprägt von positiven Ergebnissen aus der Beteiligungs- und Fremdwährungsbewertung, denen Belastungen aus der Kreditrisikovorsorge gegenüberstanden. Das Ergebnis aus der Risikovorsorge zeigte sich trotz der zunehmend herausfordernden geopolitischen und makroökonomischen Lage mit Blick auf den Nahen Osten mit einem Nettoaufwand von 36 Millionen Euro wiederum sehr moderat (01-03/2025: 34 Millionen Euro). Das Ergebnis basiert auf Zuführungen zur pauschalen Kreditrisikovorsorge und zu Einzelwertberichtigungen. Gegenläufig wirkten Erträge aus Eingängen auf abgeschriebene Forderungen.
Das Beteiligungsportfolio trug mit 74 Millionen Euro zum positiven Bewertungsergebnis bei (01-03/2025: 30 Millionen Euro). Grund hierfür waren die positiven Entwicklungen im Bewertungsergebnis vor allem bei KfW Capital und der DEG.
Das Ergebnis aus der Bewertung der Fremdwährungspositionen in Höhe von 15 Millionen Euro (01-03/2025: minus 52 Millionen Euro) resultierte im Wesentlichen aus den in Fremdwährung gehaltenen DEG-Beteiligungen und deren Teilabsicherung.
Der Ertragsteueraufwand belief sich auf 46 Millionen Euro (01-03/2025: 33 Millionen Euro). Rein IFRS-bedingte Bewertungseffekte aus Derivaten, die zu Sicherungszwecken eingesetzt werden, belasteten das Ergebnis mit 48 Millionen Euro (01-03/2025: minus 120 Millionen Euro).
Die Bilanzsumme lag mit 531,9 Milliarden Euro um 8,8 Milliarden Euro unter dem Wert Ende 2025 (540,7 Milliarden Euro). Diese Entwicklung ergab sich vor allem aus einer rückläufigen Liquiditätshaltung, die durch einen leichten Anstieg des Kreditvolumens teilweise kompensiert wurde.
Mit einer Gesamtkapitalquote von 28,5% sowie einer (harten) Kernkapitalquote von 28,4 Prozent liegen die aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalquoten weiterhin auf einem sehr guten Niveau (31.12.2025: 27,7 Prozent). Der Anstieg der Eigenkapitalquoten ergab sich im Wesentlichen aus der Anrechnung des Ergebnisses des zweiten Halbjahres 2025.
Die Ergebnisse der Förderaktivitäten im Einzelnen
1. Mittelstandsbank und Private Kunden
Im Geschäftsfeld Mittelstandsbank und Private Kunden lag das Fördervolumen zum 31.03.2026 mit 14,8 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahr (01-03/2025: 10,9 Milliarden Euro).
Mittelstandsbank
In der Mittelstandsbank wurden zum Ende des ersten Quartals Neuzusagen über 7,0 Milliarden Euro getätigt (01-03/2025: 4,9 Milliarden Euro).
Im Förderschwerpunkt Gründung und Unternehmensinvestitionen übertrafen Neuzusagen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro das Vorjahresergebnis (01-03/2025: 1,6 Milliarden Euro).
Im Bereich Klimawandel und Umwelt wurden 4,2 Milliarden Euro (01-03/2025: 2,9 Milliarden Euro) zugesagt. Hier zeigte sich vor allem im Programm Erneuerbare Energien – Standard ein starker Nachfrageanstieg auf 3,4 Milliarden Euro (01-03/2025: 2,0 Millionen Euro).
Innovationsfinanzierungen wurden mit 0,7 Milliarden Euro leicht stärker nachgefragt (01-03/2025: 0,5 Milliarden Euro).
Private Kunden
Im Segment Private Kunden lag das Neuzusagevolumen per Ende März mit 7,9 Milliarden Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres (01-03/2025: 5,9 Milliarden Euro).
Im Förderschwerpunkt Energieeffizienz und Erneuerbare Energien wurden Neuzusagen in Höhe von 6,0 Milliarden Euro getätigt (01-03/2025: 3,9 Milliarden Euro). Der Anstieg resultierte maßgeblich aus höheren Neuzusagen im Programm Klimafreundlicher Neubau (2,5 Milliarden Euro gegenüber 0,9 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum) aufgrund der Wiedereinführung des Energieeffizienzstandards 55. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude, einschließlich Heizungsförderung, erreichte mit 3,0 Milliarden Euro das Vorjahresniveau (01-03/2025: 2,9 Milliarden Euro).
Im Bereich Wohnen und Leben wurde mit Neuzusagen über 1,5 Milliarden Euro der Vorjahreswert gehalten (01-03/2025: 1,6 Milliarden Euro).
Auch das Segment Bildung erreichte mit rund 0,4 Milliarden Euro das Vorjahresniveau (01-03/2025: 0,4 Milliarden Euro).
2. Individualfinanzierung und Öffentliche Kunden
Das Geschäftsfeld Individualfinanzierung & Öffentliche Kunden erzielte im ersten Quartal 2026 ein Zusagevolumen von rund 2,1 Milliarden Euro und übertraf damit den Vorjahreswert (01-03/2025: 1,6 Milliarden Euro).
Im Segment Individualfinanzierung Unternehmen wurde ein Zusagevolumen in Höhe von rund 75 Millionen Euro verzeichnet (01-03/2025: 129 Millionen Euro). Erfreulich waren hier Zusagen innerhalb des Startup-Programms Venture Tech Growth Financing.
Das Geschäftsvolumen für kommunale und soziale Infrastruktur lag mit Neuzusagen von 1,5 Milliarden Euro über dem bereits hohen Vorjahresniveau (01-03/2025: 1,2 Milliarden Euro). Diese Entwicklung ist vornehmlich auf verstärkte Nachfrage in den Basisprogrammen Investitionskredit Kommunen und Investitionskredit Kommunale Unternehmen sowie auf eine größere Einzeltransaktion in der Förderung Nachhaltiger Mobilität zurückzuführen.
Die Individualfinanzierung Banken und Landesförderinstitute übertraf mit einem Geschäftsvolumen von rund 570 Millionen Euro den Vorjahreswert von 306 Millionen Euro. Vor allem die Allgemeine Refinanzierung für Landesförderinstitute trug mit 458 Millionen Euro zu diesem Zwischenergebnis bei.
3. KfW Capital
Die Zusagen des Geschäftsfelds KfW Capital sind um ein Vielfaches im ersten Quartal auf 150 Millionen Euro angestiegen (01-03/2025: 41 Millionen Euro): Über das Programm ERP-VC-Fondsinvestments (European-Recovery-Program Venture-Capital–Fondsinvestments) beteiligte sich KfW Capital in den ersten drei Monaten des Jahres mit rund 77 Millionen Euro (01-03/2025: 10 Millionen Euro) an europäischen VC-Fonds mit Deutschlandfokus. Darüber hinaus wurden dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) im Rahmen des Zukunftsfonds treuhänderisch weitere rund 73 Millionen Euro (01-03/2025: 0 Millionen Euro) zugesagt.
KfW Capital ist außerdem Initiator und Anlageberater des „Wachstumsfonds Deutschland“, der mit einem Volumen von einer Milliarde Euro zu den größten VC-Dachfonds in Europa zählt. Mehr als zwei Drittel des Kapitals stammen von Investoren aus dem Privatsektor (institutionelle Investoren und große Family Offices). Der Fonds ist nahezu ausinvestiert: Einschließlich des ersten Quartals 2026 wurden bereits 885 Millionen Euro an VC-Fonds zugesagt.
Das bereits zu Jahresbeginn verhältnismäßig hohe Zusagevolumen ist angesichts des herausfordernden Umfelds ein starkes Signal für den VC-Markt. Die Investment-Pipeline von KfW Capital ist für den Jahresverlauf bereits gut gefüllt.
4. KfW IPEX-Bank
Die KfW IPEX-Bank, die das Geschäftsfeld Export- und Projektfinanzierung verantwortet und Finanzierungen zur Begleitung deutscher und europäischer Unternehmen auf den globalen Märkten bereitstellt, ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet: Ihre Neuzusagen übertrafen zum Ende des ersten Quartals mit 5,0 Milliarden Euro das Niveau des Vorjahreszeitraums (01-03/2025: 4,5 Milliarden Euro). Der Anstieg lässt sich auf geschäftsmodellbedingt große Einzelgeschäfte zurückführen, die sich nicht gleichmäßig über das Jahr verteilen.
Zum Neugeschäft haben alle Geschäftssparten beigetragen. Hervorzuheben ist erneut der Bereich „Mobility“, der die Sparten Schienenverkehr, Maritime Industrie und Luftfahrt umfasst und auf den 2,1 Milliarden Euro (01-03/2025: 1,7 Milliarden Euro) der Gesamtzusagen entfallen. Bereitgestellt wurden beispielsweise Finanzierungen für Elektrozüge in den Niederlanden und Belgien, Maßnahmen zur Dekarbonisierung der maritimen Industrie, Investitionen in Gas-Fernleitungs- und Verteilernetze in Deutschland, ein Wind- und Batteriespeicherportfolio in Finnland, sowie für das größte Batteriespeicherprojekt Kanadas. Mit diesen Finanzierungen unterstützt die KfW IPEX-Bank den Wirtschaftsstandort Deutschland und Europa sowie den Transformationsprozess weltweit.
5. Förderung Entwicklungs- und Schwellenländer
KfW Entwicklungsbank
Die Zusagen in der KfW Entwicklungsbank erreichten im ersten Quartal 1,8 Milliarden Euro; mehr als das Dreifache des Vorjahresvolumens (01-03/2025: 509 Millionen Euro). Dies ist vor allem auf einige großvolumige Zusagen zurückzuführen. Von den zugesagten Mitteln stammen 133 Millionen Euro aus Bundeshaushaltsmitteln, während rund 1,7 Milliarden Euro aus KfW-Mitteln und Mandatsfinanzierungen bereitgestellt werden. Damit hat die KfW ihren Einsatz aus Eigenmitteln deutlich erhöht.
So leisten in Indonesien zwei Kredite in Höhe von 661 Millionen Euro einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung dieses Exportmarktes und berücksichtigen gezielt deutsche Wirtschaftsinteressen. Während ein politikbasiertes Darlehen zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung unter anderem auf den Abschluss des Freihandelsabkommens mit der EU abstellt, spricht ein weiterer Kredit zur Unterstützung der indonesischen Energiewende gezielt private, insbesondere deutsche Unternehmen an, die in einen bislang weitgehend monopolisierten und zugleich volumenstarken Energiemarkt eintreten wollen.
Mit der zunehmenden geopolitischen Bedeutung der Philippinen nahm die KfW Entwicklungsbank die Zusammenarbeit mit den Philippinen wieder auf, mit einem Fokus auf global relevante Themen. Über einen Kredit ausschließlich aus KfW-Eigenmitteln in Höhe von 200 Millionen Euro förderte sie zusammen mit der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und der französischen Förderbank AFD die maritime Biodiversität und den Schutz von Küstenökosystemen.
DEG
Die DEG konnte im ersten Quartal 2026 rund 225 Millionen EUR aus eigenen Mitteln zusagen, mit welchen private Unternehmen Investitionen in Schwellen- und Entwicklungsländern realisieren (01-03/2025: 129 Millionen EUR). Weit überwiegend handelt es sich um langfristige Darlehen. Unter anhaltend fordernden globalen Rahmenbedingungen wird sich die DEG auch 2026 gezielt dafür einsetzen, Unternehmen und Finanzdienstleister so zu beraten und mit Kapital auszustatten, dass dauerhaft erfolgreiche Investitionen und Transformationsprozesse ermöglicht werden. Ein Fokus liegt dabei auf der Begleitung deutscher mittelständischer Unternehmen.
6. Finanzmärkte
Im ersten Quartal 2026 hat die KfW zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts Mittel in Höhe von 35,4 Milliarden Euro an den internationalen Kapitalmärkten aufgenommen (01-03/2025: 30,6 Milliarden Euro), darunter die größte in der KfW-Historie je begebene Anleihe mit 10 Milliarden Euro – eine Euro-Dual-Tranche in den Laufzeiten drei und zehn Jahren. Dies entspricht rund 46 Prozent des für das Gesamtjahr 2026 geplanten Refinanzierungsvolumens von 75 bis 80 Milliarden Euro. Wie gewohnt ist das erste Quartal das emissionsstärkste Quartal an den Anleihemärkten für große Emittentinnen wie die KfW.
Der Anteil der Refinanzierung in der Heimatwährung Euro belief sich im ersten Quartal auf rund 54 Prozent, während die strategisch wichtige Währung US-Dollar mit knapp 26 Prozent zum Gesamtvolumen beitrug. Darüber hinaus wurden im ersten Quartal Anleihen in sieben weiteren Währungen ausgegeben, darunter Britisches Pfund (12 Prozent), Hongkong-Dollar (4 Prozent) sowie Australischer Dollar (3 Prozent).
Die Erlöse aus der Emission von Green Bonds erreichten im Berichtszeitraum währungsübergreifend rund 6,5 Milliarden Euro – ein Anteil von 43 Prozent des geplanten Jahresziels von bis zu 15 Milliarden Euro. Trotz ihres klaren Fokus auf großvolumige Euro-Green-Bonds (5 Milliarden Euro) emittierte die KfW im ersten Quartal fünf weitere Green-Bond-Transaktionen in gleich fünf verschiedenen Währungen (Britisches Pfund, Australischer Dollar, Schwedische Krone, Chinesischer Renminbi und Polnischer Zloty).
Die KfW treibt auch im Jahr 2026 die Digitalisierung des Kapitalmarkts voran. Im März war sie Hauptinvestorin bei einer innovativen Anleiheemission der DZ Bank: Erstmals in Deutschland wurde der vollständige Lebenszyklus einer Anleihe über ein Smart-Bond-Contract-Protokoll auf einer Blockchain abgebildet. Dabei erfolgte die Vergabe der ISIN während der Emission automatisch über die Blockchain – eine Weltpremiere. Der gesamte Emissionsprozess dauerte nur 40 Minuten statt des üblicherweise mehrtägigen Prozesses. Im Februar veröffentliche das deutsche Fintech SWIAT einen Bericht über das europäische Projekt „Sovereign“, in dessen Rahmen die KfW ebenfalls als Investorin aktiv war. In dem Projekt simulierte die griechische Zentralbank erstmals unter Nutzung der Blockchain-Plattform von SWIAT die Emission und den vollständigen Lebenszyklus einer digitalen Staatsanleihe.
Tabellen
Erfolgskennzahlen 01.01.2026 – 31.03.2026 01.01.2025 – 31.03.2025
(in Mio. EUR)
Betriebsergebnis vor Bewertungen 525 432
(vor Förderaufwand)
Ökonomisches Ergebnis 594 385
Förderaufwand 120 115
Konzerngewinn vor IFRS-Effekten 428 236
aus Sicherungszusammenhängen
Konzerngewinn 380 117
Bilanzkennzahlen 31.03.2026 31.12.2025
(in Milliarden Euro)
Bilanzsumme 531,9 540,7
Bilanzielles Eigenkapital 41,0 40,6
Geschäftsvolumen 706,1 706,4
Aufsichtsrechtliche 31.03.2026 31.12.2025
Kennzahlen (in Prozent) 1)
(Harte) Kernkapitalquote 28,4 27,7
Gesamtkapitalquote 28,5 27,7
1) Die angegebenen Kapitalquoten berücksichtigen die gem. Art. 26 (2) CRR anrechenbaren Zwischenergebnisse, die von den jeweiligen Jahresergebnissen gem. IFRS abweichen.
Eine tabellarische Übersicht der Geschäfts- und Förderzahlen finden Sie unter: Geschäfts- und Förderzahlen | KfW (https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Pressematerial/Gesch%C3%A4fts-und-F%C3%B6rderzahlen/?redirect=77888)
KfW Geschäftsbericht online: Berichtsportal | KfW (http://www.kfw.de/berichtsportal)
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