– Viele Frauen sorgen sich um ihre finanzielle Zukunft, beginnen aber oft spät mit der privaten Vorsorge.
– Gender-Pension-Gap fasst Auswirkungen in Zahlen.
– Die Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge schafft neue Möglichkeiten, macht Entscheidungen aber nicht einfacher.
Vier von fünf Frauen gehen davon aus, im Ruhestand nicht ausreichend finanziell abgesichert zu sein. Das Paradoxe: Dennoch sorgen gerade junge Frauen seltener privat fürs Alter vor als junge Männer und verlassen sich häufiger ausschließlich auf die gesetzliche Rente. Darin liegt ein großes Risiko. Denn wer seinen Lebensstandard im Alter halten möchte, kommt um die private Vorsorge häufig nicht herum. Zudem wird ein weiterer Faktor unterschätzt: Zeit. Wer früh mit der privaten Vorsorge beginnt, verschafft sich mehr Spielraum beim Vermögensaufbau. Wer wiederum später startet, muss häufig deutlich mehr aufbringen, um vergleichbare Ziele zu erreichen. Familienzeiten, Teilzeitarbeit oder berufliche Auszeiten können diesen Effekt zusätzlich verstärken. Wie stark sich solche Phasen langfristig auf die Alterseinkünfte auswirken, zeigt der Blick auf die Rentenlücke von Frauen. Die Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) helfen Frauen dabei, Chancen und Herausforderungen einzuordnen und individuelle Wege für die finanzielle Absicherung im Alter aufzuzeigen.
Die Rentenlücke hat keinen Stichtag
Frauen erhalten im Ruhestand durchschnittlich deutlich geringere eigene Renten als Männer. Ein Grund dafür sind Erwerbsbiografien, die häufiger von Elternzeiten, der Pflege von Angehörigen oder längeren Teilzeitphasen unterbrochen werden. Dadurch entstehen oft geringere Einkommen und niedrigere Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Abstand fällt entsprechend deutlich aus: Für jeden Euro eigener Rente, den Männer beziehen, erhalten Frauen durchschnittlich nur 64 Cent. Fachleute sprechen hier vom sogenannten Gender-Pension-Gap. Zuletzt lag dieser bei 24 Prozent, ohne Hinterbliebenenrenten sogar bei 36 Prozent. Die Zahlen zeigen zugleich: Wer finanzielle Abhängigkeit im Alter vermeiden möchte, sollte die eigene Vorsorge als Voraussetzung für persönliche Freiheit verstehen.
Warum Vorsorge auch ein Teil von Freiheit ist
Finanzielle Freiheit beginnt nicht erst mit dem Blick auf die Rentenlücke, sondern mit der Entscheidung, sich aktiv um die eigenen Finanzen zu kümmern. Gerade Frauen übernehmen im Alltag häufig Verantwortung für Familie, Kinder oder Angehörige und stellen ihre eigene finanzielle Zukunft dabei oft hinten an. Umso wichtiger ist es, die eigene Vorsorgesituation regelmäßig zu hinterfragen und finanzielle Entscheidungen nicht aufzuschieben. Wer seine Finanzen kennt und sich mit den eigenen Möglichkeiten auseinandersetzt, schafft die Grundlage für mehr finanzielle Unabhängigkeit und Selbstbestimmung – heute und im Alter. Wie sich diese finanzielle Freiheit konkret gestalten lässt, hängt von der individuellen Lebenssituation und den verfügbaren Vorsorgewegen ab.
Mehr Möglichkeiten, aber keine Lösung von der Stange
Genau diese Möglichkeiten werden ab Januar 2027 deutlich vielfältiger. Mit der Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge beginnt ein neues Kapitel der Vorsorgeförderung. Die bisherigen Riester-Produkte werden im Neugeschäft durch neue Modelle mit mehr Flexibilität und verschiedenen Ausrichtungen bei Rendite und Sicherheit abgelöst. Verbraucherinnen erhalten dadurch mehr Wahlmöglichkeiten, müssen sich aber auch stärker mit ihren persönlichen Zielen und ihren finanziellen Möglichkeiten auseinandersetzen. Gleichzeitig zeigt die Reform, dass es bei der Altersvorsorge selten einfache Antworten gibt. Auch bestehende Riester-Verträge sind aufgrund der hohen staatlichen Förderung im Verhältnis zum Eigenbeitrag in vielen Fällen sinnvoll, beispielsweise für Mütter mit geringerem Gehalt. Welche Strategie langfristig die richtige ist, hängt jedoch immer von der individuellen Lebenssituation ab. Aus der größeren Auswahl ergibt sich deshalb ein umso höherer Bedarf an Orientierung. Die Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) unterstützen Verbraucherinnen dabei, unterschiedliche Vorsorgebausteine einzuordnen und informierte Entscheidungen für ihre finanzielle Zukunft zu treffen. Denn gerade bei der Altersvorsorge gilt: Je individueller die Lebensgeschichte, desto individueller sollte auch die Strategie sein.
Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe
Rund 8 Millionen Kunden setzen bei den Themen Absicherung, Altersvorsorge und Vermögensaufbau auf die Kompetenz und Erfahrung der Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Die Finanzcoaches helfen ihren Kunden, das Beste aus ihren Finanzen zu machen. Getreu dem Leitsatz „Früher an Später denken“ bieten sie in 5.200 Direktionen und Geschäftsstellen seit 50 Jahren eine branchenübergreifende und individuelle Beratung. Das Familienunternehmen ist Deutschlands größte eigenständige Allfinanzberatung.
Quellen: https://ots.de/ywEXmx
https://ots.de/NHO69u
https://ots.de/607WTv
Pressekontakt:
Deutsche Vermögensberatung AG, Wilhelm-Leuschner-Straße 24, 60329
Frankfurt am Main
Svenja Heibel, Tel.: 069 2384-7556; E-Mail: Sina.Schirach@dvag.com
Birgit Rajchart, Tel.: 069 2384-1563; E-Mail: Birgit.Rajchart@dvag.com
Original-Content von: DVAG Deutsche Vermögensberatung AG, übermittelt durch news aktuell
