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Kleidung und Lebensmittel: Viele Deutsche kennen Höhe der eigenen Ausgaben nicht





– Rund zwei Drittel halten die Preise für Benzin und Diesel für zu
hoch

– Mehrheit der Generation 50Plus erachtet Wohnkosten als angemessen

Was kostet das Leben monatlich? Wenn es darum geht, wie viel sie
für Kleidung und Schuhe ausgeben, fehlt rund der Hälfte der
Bundesbürger der Überblick. 29 Prozent der Befragten wissen es nur
ansatzweise, 13 Prozent praktisch gar nicht. Ähnlich sieht es bei den
Kosten für Lebensmittel aus: 24 Prozent der Deutschen haben nur eine
grobe Vorstellung davon, wie viel Geld sie monatlich für Brot,
Fleisch und Gemüse in die Hand nehmen. Weitere sieben Prozent haben
sogar gar keine Vorstellung davon, was sie beim Bäcker, im Biomarkt
oder an der Supermarktkasse bezahlen. Das sind Ergebnisse der
“Liquidität 50Plus”, für die das Marktforschungsinstitut Forsa 1.001
Bundesbürger befragt hat.

Von allen ihren Ausgaben haben die Deutschen am besten ihre
Wohnkosten im Blick. 70 Prozent der Bundesbürger wissen sehr genau,
wie viel sie monatlich für die Miete oder den Kredit für das
Eigenheim aufbringen müssen. Bei den Stromkosten haben noch 60
Prozent der Befragten einen detaillierten Überblick, bei
Versicherungen wie Haftpflicht, Hausrat oder Berufsunfähigkeit sind
es 57 Prozent. Bei all diesen drei Kostenfaktoren haben junge
Menschen zwischen 18 und 29 Jahren unterdurchschnittlich wenig
Überblick über die Ausgaben. Bei den Wohnkosten liegen sie acht
Prozentpunkte unter dem allgemeinen Mittel, bei den Ausgaben für
Strom sogar 23 Prozentpunkte und bei den Aufwendungen für
Versicherungen 17 Prozentpunkte. Die Generation 50Plus hat hingegen
die Zahlungen für den Strom besonders im Auge: 65 Prozent der
Befragten aus dieser Altersgruppe kennen die damit verbundenen
Kosten. Damit liegt sie fünf Prozentpunkte über dem Durchschnitt
aller Befragter. “Finanzielle Bildung gehört in den Lehrplan der
Schulen, egal ob als Fach oder in Form von Projekten”, sagt Frank
Mühlbauer, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG. “Die
Studienergebnisse zeigen wie wichtig und notwendig es ist, sich schon
früh mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu beschäftigen.
Ein Angebot zur finanziellen Bildung an Schulen bietet die von der
TeamBank gegründete Stiftung “Deutschland im Plus.”

Deutsche erachten Steuern und Tankkosten als zu hoch

Was denken die Bundesbürger generell über Abgaben und Preise für
Waren und Leistungen? Zwei von drei Befragten empfinden die
Steuerlast als zu hoch (66 Prozent). Dieser Posten führt damit die
Negativ-Rangliste an. Ein Drittel der Befragten findet, sie sei
zumindest angemessen (32 Prozent). Ein etwas anderes Bild zeigt sich
bei anderen Pflichtabgaben. 41 Prozent der Befragten sind der
Ansicht, die Sozialabgaben, also zum Beispiel Renten-, Kranken- und
Arbeitslosenversicherung, seien zu hoch. Doch 53 Prozent erachten sie
als richtig bemessen.

Zu viel bezahlen die Deutschen ihrer Einschätzung nach auch für
Benzin und Diesel. Zwei von drei Bundesbürgern sind der Meinung, die
Tankkosten seien zu hoch (62 Prozent). Auf dem dritten Platz
rangieren die Fahrkarten für Bus und Bahn. Rund jeder Zweite hält
hier die Preise für nicht gerechtfertigt (55 Prozent). Das sehen
gerade die jungen Deutschen so: Bei den 18- bis 29-Jährigen vertreten
65 Prozent die Meinung, sie zahlten zu viel für den ÖPNV. Das sind
zehn Prozentpunkte mehr als bei der Gesamtbevölkerung. Auch Miete und
Kosten für Wohneigentum stehen für die Jüngeren in keinem Verhältnis:
63 Prozent und damit 13 Prozentpunkte mehr als der Schnitt erachten
diese Kostenpunkte als nicht adäquat. Hier tut sich ein
Generationenunterschied auf: In der Generation 50Plus halten
lediglich 42 Prozent der Befragten Mieten und Kreditzahlungen für
Eigenheime als zu hoch. Das sind acht Prozentpunkte unter dem Mittel
aller Deutschen.

Eine Infografik zur Studie steht unter
https://www.teambank.de/medien/presse/ zur Verfügung.

Hintergrundinformationen:

Die Studie “Liquidität 50Plus” untersucht Liquidität und
Konsumverhalten der Generation 50Plus im Vergleich zur deutschen
Gesamtbevölkerung. Im Frühjahr 2019 befragte das
Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TeamBank AG 1.001
Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren. Die Interviews der
repräsentativen Bevölkerungsbefragung wurden mit der Methode des
Computer Assisted Telephone Interview (CATI) durchgeführt. Zusammen
mit der Befragung wurde das TeamBank-Liquiditätsbarometer ermittelt,
welches die Stimmung zur finanziellen Situation der Bundesbürger
erfasst.

Kurzprofil:

Die TeamBank AG ist mit der Produktfamilie easyCredit der Experte
für Liquiditätsmanagement in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe
Volksbanken Raiffeisenbanken. Durch die Bereitstellung und Vernetzung
innovativer Produkte und Services erhalten die Kunden einfach,
überall und zu jeder Zeit Zugang zu Liquidität. Wichtige Elemente des
digitalen Ökosystems sind zum Beispiel der Ratenkredit easyCredit und
das medienbruchfreie Bezahlverfahren ratenkauf by easyCredit.

Pressekontakt:
Andrea Brinkmann
T +49 (0) 911 / 53 90-38 04
F +49 (0) 911 / 53 90-10 38
E presse@teambank.de

Original-Content von: TeamBank AG, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88finanz.de/?p=1734716





Erstellt von an Jul 4 2019. geschrieben in Banken. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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