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Private Krankenversicherung: Standardtarif wird ab 01. Juli 2018 teurer





Für die rund 30.000 männlichen Versicherten des PKV Standardtarif gibt es mit Beginn des 01. Juli 2018 schlechte Nachrichten, denn zu diesem Zeitpunkt wird es ein wenig teurer für sie. Wie zuletzt häufiger bei Beitragserhöhungen in Sachen PKV-Beiträge liegt es auch dieses Mal wieder an dem Missverhältnis zwischen Rechnungszins und AUZ.

Standardtarif soll langversicherten PKV-Mitgliedern helfen

Bei dem Standardtarif handelt es sich um einen Tarif für langversicherte PKV-Mitglieder, deren Beitrag zu hoch geworden ist, sodass ein Wechsel in den verhältnismäßig günstigen Standardtarif notwendig wurde. Die Leistungen sind hier an die GKV (gesetzliche Krankenversicherung ) angelehnt und bieten somit eine grundlegende Absicherung. Verhindert werden kann so etwas, wenn frühzeitig die eigene Private Krankenversicherung in einem Vergleich auf die Probe gestellt wird.

Die Erhöhung findet mit Beginn des 01. Juli 2018 statt, sodass Versicherte entweder in den letzten Tagen informiert wurden oder es noch werden. Begründet wurde die aktuelle Erhöhung unter anderem auch mit dem fortwährenden medizinischen Fortschritt, aber auch mit dem anhaltend niedrigen Zinsniveau. Versicherungen ist es nicht mehr möglich, die eigenen Gelder so anzulegen, um die Tarife der Versicherten zu entlasten. Das hat eine Absenkung des Rechnungszins (aktuell 3,5 Prozent) zur Folge, der nun vermutlich bei 2,5 bis 2,2 Prozent angesiedelt sein wird.

Rechnungszins ist einfach nicht mehr zeitgemäß

Bei dem Rechnungszins handelt es sich seit Jahrzehnten um den Renditefaktor der PKV-Beiträge. Mit 3,5 Prozent war dieser tatsächlich auf einem verhältnismäßig hohen Niveau, schaut man sich die derzeitige Zinslandschaft an. Wenn die BaFin nun einen Aktuariellen Unternehmenszins (AUZ) für private Krankenversicherer prognostiziert, der unterhalb des unternehmenseigenen Rechnungszinses liegt, dann muss der Versicherer diesen anpassen.

Aktuell zahlen Versicherte im Standardtarif der PKV (über 55 Jahre, PKV Police vor 2009) einen Betrag von 500 bis 600 Euro im Monat. Gedeckelt ist dieser auf den Höchstsatz der GKV (derzeit 646 Euro). Die Höhe des neuen, eigenen Beitrags ist den entsprechenden Versicherungsschreiben zu entnehmen.

Kurz-URL: https://www.88finanz.de/?p=1617024





Erstellt von an Jun 4 2018. geschrieben in Versicherungen. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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