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Studie zum Immobilienkauf: Was in der Krise bei der Finanzierung besonders wichtig ist / Kostentransparenz ist Kaufinteressenten bei einer Finanzierung genauso wichtig wie ein niedriger Zinssatz





Zwei von fünf Haushalten haben in der Pandemie festgestellt, dass sich ihre Wohnbedürfnisse verändert haben. 17 Prozent der Bevölkerung planen ganz konkret einen Immobilienkauf. Auf die Frage, was ihnen bei der Auswahl eines Finanzierungspartners sehr wichtig ist, nennen mit 68 Prozent der in einer aktuellen Studie der PSD Bank Nord befragten 1.000 Bundesbürger und Bundesbürgerinnen am häufigsten einen niedrigen Zinssatz. Doch gerade Befragte, die schon einmal eine Finanzierung durchrechnen lassen haben, merken, dass die Kostentransparenz ein fast genauso wichtiges Kriterium ist.

„Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es natürlich wichtig, sich finanziell nicht zu übernehmen und die monatliche Rate so anzusetzen, dass sie auch bei Einkommenseinbußen noch gut stemmbar ist“, sagt André Thaller, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nord eG. Doch bringt es wenig, den Immobilienkredit mit dem niedrigsten Nachkomma-Zinssatz abzuschließen, wenn das Gesamtprojekt zu knapp kalkuliert ist. Dessen sind sich auch Kaufinteressenten immer mehr bewusst. Kostentransparenz wird mit 67 Prozent als fast genauso wichtig wie ein niedriger Zinssatz bewertet. „Gerade junge Familien sollten darauf achten, unter Berücksichtigung aller Nebenkosten kein zu hochpreisiges Objekt auszuwählen“, so Thaller. „Denn auf lange Sicht benötigen Käufer noch ausreichend Puffer, etwa für Einrichtung, Carport, Gartengestaltung – und nicht zuletzt auch Reserven für die Familie, zum Beispiel Urlaube und die Ausbildung der Kinder.“

Größte Probleme bei der Finanzierungsberechnung

Die Nebenkosten vollständig zu ermitteln, ist gar nicht so trivial. Auch diejenigen, die ihren Finanzierungsrahmen schon einmal ermittelt haben – bei einer Bank, einem Makler oder online – geben Unsicherheiten über Nebenkosten als Hauptgrund für Probleme an. 57 Prozent der bundesweit Befragten haben schon einmal eine Berechnung durchgeführt, 60 Prozent hatten dabei Schwierigkeiten.

„Neben den bekannten Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Maklercourtage und Notargebühren gibt es vor allem bei Neubauprojekten jede Menge unvorhergesehene Posten – etwa ungeplant hohe Kosten für Erdarbeiten oder regional notwendige Gutachten. Und auch bei Bestandsimmobilien gilt es, alle anfallenden Kosten zu berücksichtigen, zum Beispiel eine notwendige Heizungsmodernisierung oder auch umfangreichere Renovierungskosten“, so Thaller.

Das zweitgrößte Problem, das bei einer Finanzierungsberechnung auftritt, ist der Studie zufolge Unsicherheit über das tatsächlich monatlich verfügbare Einkommen nach Abzug laufender Kosten. In der Coronakrise wiegt die Unsicherheit umso schwerer, da die Einkommensentwicklung in vielen Branchen ungewiss ist. Knapp dahinter folgt die Unsicherheit darüber, wie das Eigenkapital ermittelt wird. So wissen laut dem Vorstandsvorsitzenden der PSD Bank Nord beispielsweise wenige, dass eine zugesagte KfW-Fördersumme auf das Eigenkapital angerechnet werden kann. Doch Thaller warnt davor, sich das Wunschobjekt „schönzurechnen“. Ziel sollte immer eine Finanzierung mit ausreichend Puffer sein.

Flexible Finanzierungskonditionen in Krisenzeiten besonders wichtig

Gerade in der aktuellen Lage können flexible Finanzierungskonditionen helfen, dass eine Immobilie auch bei unerwarteten Einkommensausfällen ohne Nachfinanzierung abbezahlt werden kann. In der Umfrage gaben lediglich 44 Prozent flexible Konditionen als „sehr wichtig“ an. „Wer bisher keine Finanzierung abgeschlossen hat, unterschätzt häufig die Relevanz“, sagt Thaller. Ein Viertel interessiert sich außerdem für ergänzende Angebote, etwa die Bewertung einer vorhandenen Immobilie, eine Bauherrenversicherung oder ähnliche Leistungen.

Über die Studie

Für die Studie „Wohnpläne und Wohntrends“ wurden im Auftrag der PSD Bank Nord 1.000 Bundesbürger repräsentativ befragt. Ergänzt wurde die Stichprobe um 500 Einwohner*innen aus der Metropolregion Hamburg, um regionale Vergleichsergebnisse zu erheben. Die Befragungen wurden Ende 2020 durchgeführt.

Über die PSD Bank Nord eG

Die PSD Bank Nord ist eine regional verwurzelte und genossenschaftlich aufgestellte Privatkundenbank mit Fokus auf Kunden aus der gesellschaftlichen Mitte. Kernbereiche sind die Finanzierung von privatem Wohnraum sowie die private Vermögensbildung. Die PSD Bank Nord legt besonderen Wert auf Offenheit und Transparenz gegenüber den Kunden, um für sie nachhaltig gute Lösungen für die persönliche finanzielle Situation und deren langfristige Entwicklung zu finden. Dabei arbeitet das Institut eng mit namenhaften Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe zusammen. Über eine strategische Beteiligung am Immobilienportal DeinNeuesZuhause.de unterstützt die PSD Bank Nord ihre Kunden darüber hinaus bei der Suche nach passenden Immobilien zur Verwirklichung ihrer Wohnträume.

Pressekontakt:

Frank Neitzel
PSD Bank Nord eG
Tel: 040 53053 1103
Email: frank.neitzel@psd-nord.de

Original-Content von: PSD Bank Nord eG, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88finanz.de/?p=1883587





Erstellt von an Feb 24 2021. geschrieben in Banken, Zinsen. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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