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Sand und Kies stark gefragt





Mit dem anhaltenden Immobilienboom war es abzusehen, dass die Nachfrage nach Sand und Kies für Beton, Ziegel und Asphalt weiterhin hoch bleibt. Dies führte in der Vergangenheit und weiterhin dazu, dass es zu regionalen Lieferengpässen kommt. Aktuell steigt der Bedarf um 5,5 % pro Jahr. Deutschland hat zwar große natürliche Vorkommen, diese liegen je doch häufig in Naturschutzgebieten, Wohn- oder Gewerbeflächen. Zusätzlich dauern Neugenehmigungen bis zu 10 Jahre. Die Folge: Die Betonpreise steigen, in Berlin und Brandenburg in den letzten 9 Monate um zehn Prozent. Wer an dieser Stelle denkt, dass man einfach Sand aus der Sahara-Wüste nehmen kann, irrt sich leider: Wüstensand oder Sand an Stränden ist zu fein und hat zu wenig Ecken und Kanten, um Materialien die Festigkeit zu geben um starken Zugkräften wie auf Brücken zu widerstehen. Es gibt mittlerweile verschiedene technologische Ansätze, um diesem Problem beizukommen, es bleibt jedoch abzuwarten, inwiefern diese halten, was sie versprechen und wie viele sich als Betrug herausstellen.

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Erstellt von an Jan 14 2020. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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